In den vergangenen Jahren hat mich mein Ehrgeiz weit gebracht. Ich konnte letztes Jahr einen neuen Gipfel meiner Fitness erreichen und ich wollte dieses Jahr mehr.
Diese Verbissenheit hat mich angetrieben immer das Maximum aus meinem Körper herauszuholen, an schlechten Tagen rauszugehen und den Plan zu erfüllen – dem „Kochrezept“ zur Schaffung eines noch höheren Gipfels so penibel wie nur möglich nachzugehen. Daneben lief die Uni und auch das ist ja kein Problem.
Ich habe mir oft gesagt: „Ja, das geht noch.“ Oder „Kein Thema, ich mach das.“ Oder „Klar, legen wir noch etwas drauf.“ Oft habe ich für mich selbst die Wirklichkeit verneint und habe so Zeichen meines Körpers „übersehen“.
Jetzt war es jedoch ein Mal wegschauen zu viel. Der Körper streikt, er kann dem was der Kopf will nicht mehr nachkommen und der Kopf kann das nicht akzeptieren. Es ist eine ewig abwärts laufende Spirale.
An Wettkämpfe ist jetzt nicht zu denken, denn es gilt nun das Problem zu finden und das Feuer wieder zu entfachen.
Aber eines ist sicher: früher oder später sehen wir uns am Start wieder!

Advertisements