Gestern war es nun soweit – mein erster Auftritt in der bayrischen Regionalliga mit meinem Team Triathlon Grassau und nebenbei auch mein 2. Windschattenrennen in meiner noch sehr kurzen Karriere. 🙂

Leider stand diese Woche aber unter einem schlechten Stern. Am Montag bekam ich die Hiobsbotschaft, dass mein Cannondale Rahmen beschädigt und unfahrbar sei und, dass man ihn somit einschicken müsse. Gott sei Dank hat mein kleiner Bruder Florian ohne zu zögern, angeboten ich könnte sein Rad ausborgen samt seinen Zipp 404. (Ohne jetzt Werbung zu machen – ich bekomme dafür eh nichts 😉 – dieses Rad geht ab wie eine Rakete) Obwohl es ebenfalls ein Cannondale war habe ich mich nicht sehr Wohl darauf gefühlt und mir haben einfach die Kilometer darauf gefehlt. Jammern hilft nix es ist nunmal so.

Also beim Rennen dann gab es zunächst einmal eine unglaubliche Leistungsdichte schon zu Beginn. 2/3 aller Starter kamen quasi zeitgleich zur ersten Boje. (das habe ich noch nie erlebt 😮 ) Erst nach der 2. Boje, bei der Hälfte der Strecke, fing das Feld an sich zu zerfleddern und in die Länge zu ziehen. Ab jetzt konnte man das Schwimmen wieder schwimmen nennen. Beim Schwimmausstieg fand ich mich dann in der ersten Verfolgergruppe wieder. Nach einem raschen Wechsel ohne Missgeschick, ging es dann auf die Radstrecke, wo ich erstmal die ersten Kilometer richtig Druck machen musste um eine kleine 2er Gruppe einzuholen. Nach Rund 5km waren wir dann schon eine größere Gruppe. Ein anderer und ich haben dann in der Radgruppe mehr Druck gemacht und konnten Ausreißer aus der ersten Gruppe stellen.
Leider hat es nicht gereicht um die Lücke nach ganz vorne komplett zu schließen, so kamen wir in einer Gruppe von rund 10 Leuten zu T2.
Nach einem wieder problemlosen Wechsel ging ich dann, zusammen mit allen anderen, auf die Laufstrecke. Dort war das Tempo von Anfang an sehr hoch. Zunächst habe ich mir alles etwas defensiv angesehen, doch dann habe ich gesehen, dass da noch etwas drinnen ist und habe das Tempo verschärft, was auf dieser sehr bergigen Strecke nicht gerade leicht war.
Mit dem was meine Beine noch hergegeben haben, konnte ich dann den 18. Rang in der Regionalliga erkämpfen und zusammen mit den Teamkollegen den 2. Platz in der Teamwertung sichern.

Aber dieses Rennen hat mir auch wieder gezeigt: In diesem Leben wird kein Sprinter mehr aus mir! 😛
Spaß hat es aber allemal gemacht und hat mich nach den erfolgsverwöhnten Wochen hier mal wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. 😉

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