„Long time no see“, könnte man fast sagen. Einiges ist passiert und alles in allem ist alles gut gelaufen.
Angefangen mit der Matura, die ich nach 12 Jahren Schule endlich hinter mich gebracht habe. Es war einer der heißesten und schönsten Tage des Jahres und ich war bis zum Hals in feinem Zwirn eingepackt.
Weiter ging es dann mit dem Führerschein. Den habe ich dann auch im Eiltempo gemacht und jetzt bin ich glücklicher Inhaber einer rosa Scheckkarte.
Leider lief es bei den sportlichen Höhenpunkten dieses Jahr nicht so rund wie die Schulischen und Fahrschulischen Aktivitäten. Die Vorbereitungszeit, die ich wegen der Matura einbüßen musste, hat mir schon gefehlt. Aber nichts desto trotz konnte ich bessere Zeiten als letztes Jahr hinknallen. (Bilder der diversen Wettkämpfe folgen in einem kleinen Bilderbuch als Nachtrag!)

Aber nun zum Saisonfinale am Sulmsee. Der Sulmsee liegt im Süden der Steiermark im Gleichnamigen Tal und ist umgeben von einem sehr schönen Bergpanorama.
Der Start war erst zu Mittag. Das hieß lange schlafen und dann erst zum Start gehen. 😀 Dann noch gemütlich Frühstücken, Sachen packen und zum Wettkampfort fahren.
Nach einer Runde um den See laufen und gutem Einschwimmen, gings auch schon zum Start. Nach dem Startschuss gings schon mal voll los. Nach vielen Raelein um die besten Plätze, kam ich schließlich mit einem nicht so großen Rückstand auf die Spitze aus dem Wasser. Dann schnell aufs Rad und die Verfolgung ansetzen. Haha denkste! Erst nach langem herumtun ist es mir gelungen in die Schuhe zu kommen. Dann bin ich ein hohes aber kontrolliertes Tempo gefahren. Jedoch bei dem harten Anstieg (und jeder der den Sulmseetriathlon kennt gibt mir recht) ist mir die Kette von den Kränzen gerutscht. Das hieß: Absteigen, Kette reintun, versuchen wieder irgendwie aufs Rad zu kommen und weiterzufahren. Völlig blind vor lauter Hektik, habe ich nicht den einfachen Weg gesehen, einfach in eine Einfahrt reinzufahren und dann wieder Fahrt aufzunehmen. Danke an dieser Stelle an Felix der mir das gesagt hat. Wieder im Rennen gab ich Vollgas und konnte wieder alle einholen die mich zuerst haben stehen lassen.
Als 13. Kam ich wieder zurück in die Wechselzone und wechselte schnell in die Laufschuhe. Anfangs bin ich ganz gut gelaufen aber das war schnell vorbei, denn das Radfahren war dann zu hart.
Schlussendlich war ich dann 25. Gesamt und 4. In meiner Altersklasse. Jetzt geht es erst mal in die wohlverdiente Pause.

Und wie geht es sonst weiter? Ab Oktober studiere in Wien an der TU und arbeite nebenbei Halbzeit.

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