Vor 2 Wochen stand ein ähnliches Programm wie letztes Wochenende am Plan. Am Samstag ein Schwimmtest der gut verlaufen ist, am Sonntag der alljährliche Cricketcup, der weniger gut gelaufen ist. Auch wenn die Platzierung was anderes sagt, der Körper sagt: „Ich will nicht mehr!“

Letztes Wochenende war es ähnlich, jedoch mit verteilten Rollen. Am Samstag 1500m auf der Kurzbahn bei den Österreichischen Wintermeisterschaften und am Sonntag der 2. Lauf des Cricket Cup. Das Schwimmen hat garnicht funktioniert. Kein Wassergefühl, jede Wende versaut und der Schwindel den man davonträgt wenn man 1500m auf der Kurzbahn (60 Längen) im 2er Zug schwimmt.

Am Sonntag lief es dafür um einiges besser! Die Strecke war voller Schnee, man konnte nur auf eingefahrenen Spuren eines Geländewagens laufen.

Der Startschuss fiel und ich starte gleich mal hinter einem Trio aus Alteingesessenen, die aufgrund ihres Alters keine Geschwindigkeit machten. Als ich sah, dass die ersten schon ziemlich weit voraus waren musste etwas getan werden. Also ging der Schritt mal eben in den Tiefschnee und ich habe gleich nicht nur das Trio hinter mir gelassen, sondern auch ein paar andere. Schadensbegrenzung! Jetzt war mein Bruder Felix vor mir. Wir liefen eine Zeit lang hintereinander, aber wir wurden recht bald gebremst. Um Felix zu motivieren ging ich auf die Außenbahn und überholte mit ihm den Bremsklotz. Jetzt liefen wir eine Zeit lang hintereinander. Bei der Hälfte des Rennens habe ich gemerkt, dass noch mehr ging. Schritt verlängern, Frequenz erhöhen war jetzt die Devise. Teilweise war das aber ziemlich schwer, da der Boden durch die Starter und die Runden weich und tief wurde. In der letzten Runde habe ich noch mehr versucht und bin bis zu einem anderen Starter gelaufen, gegen welchen ich den Schlussprint um den 4. Gesamtplatz leider nicht gewann.

Das war jetzt aber egal. Es hat Spaß gemacht und die Schokolade als Siegesprämie habe ich trotzdem bekommen!!

Man sollte auch die fotographische Arbeit von Papa und Florian nicht unbeachtet lassen und auch die tatkräftige Unterstützung von Mama und Freundin nicht minder würdigen. Der Tag war sehr kalt und als Sportler freut man sich immer über solch tolle Unterstützung, vor allem an solchen Tagen!

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