Die Saison 2012, war für die erste Triathlon Saison, sehr erfolgreich. 6x 1.Platz, 1x 2.Platz, 1x 3.Platz. Besser kann man seine erste Saison gar nicht beenden. Doch hinter jeder dieser Platzierungen steckt sehr viel Arbeit und Ehrgeiz.

Der erste Wettkampf dieses Jahr war der Fischinger Cross Duathlon. Dort habe ich den ersten großen Irrtum gehabt: Duathlon ist um einiges härter als Triathlon. Ein Wunder, dass ich mich dort so gut behaupten konnte. 2 Wochen später gings zum ersten Triathlon am Römersee, wo ich die Saison einläuten wollte. Jedoch passierte mir dort der nächste Irrtum: Man braucht sich ein Rennen NICHT einteilen. Geschwommen bin ich total auf Reserve – Radgefahren ohne Biss um die Beine zu schonen – aber dann doch nicht wirklich frisch in den Lauf gegangen. Also habe ich die nächsten 2 Wettkämpfe nicht mehr so viel taktiert, bis Kitzbühel kam. Der 1. Höhepunkt dieses Jahr und die Form hat gestimmt. Ich habe mir eine gute Taktik parat gelegt: Schwimmen: dranbleiben – Radfahren: Windschatten zur Gänze ausnutzen – Laufen: alles was geht!!! Die Realität hat aber etwas anders ausgesehen: Schwimmen: dranbleiben sehr schwierig – Radfahren: Windschatten und alles was geht – Laufen: Überraschung!! Beine perfekt und gut brauchbar für den Lauf!! Die nächsten Wettkämpfe habe ich genauso gemacht. Bilanz: 1. Platz in Linz, 4. Platz in Obertrum (bei enorm gutem internationalen Starterfeld) und 1. Platz beim WEM in Litschau. Die Taktik war einfach: Keine Taktik, jede Disziplin alles geben und routinierte und schnelle Wechsel machen. Doch jetzt kamen die Olympischen Distanzen. Musste dort eine andere Taktik her? Ist eben doch das doppelte einer Sprint Distanz. Nein, keine Taktik! Alles geben lautet die Devise. Dadurch konnte ich auch die letzten 2 Wettkämpfe für mich entscheiden.

Jedoch kommen solche Leistungen nicht von ungefähr. Mehrere Faktoren müssen zusammenspielen. Familie, Training, Material – Das sind die größten Gruppen.

Die Familie ist dabei aber das wichtigste. Ohne sie geht gar nichts. Dadurch, dass man im Triathlon 3 Disziplinen parallel trainieren muss, ist ein gutes Zeitmanagement gefragt und ein familiäres Umfeld, das dieses zulässt und unterstützt. (so wie meine Eltern das tun!) Sonst geht sich der 2. Punkt, Training, in keinster Weise aus.

Weiters muss das Training auf einen persönlich abgestimmt sein. Daher macht es keinen Sinn einen Monsterplan von beispielsweise Jan Frodeno runterzutrainieren. Mit so was macht man nur seinen Körper kaputt. Aber fürs Training braucht es auch die geeignete Infrastruktur. Über die Wintermonate nutze ich so oft es geht das Happyland für Schwimmeinheiten, das Holmes Place Hütteldorf für Indoor Training und Krafttraining und vor allem aber den Wiener Wald für die Lauf Grundlagen Einheiten.

Im Sommer sieht das ganze etwas anders aus. Schwimmen gehe ich ins Kongressbad mit 50m Pool. Radgefahren wird meistens über den Exelberg und dann von dort, je nach Training, wähle ich die geeignete Route. Beim Laufen nutze ich weiterhin den Wiener Wald für die Grundlage und die Marswiese für schnelle Laufintervalle auf der Bahn.

Das sind perfekte Bedingungen um ein Training erfolgreich zu absolvieren!

Ergebnisse 2012

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