Am 9. September hieß es zum letzten Mal, in dieser Saison, noch einmal richtig Kämpfen und Beißen.

Die Bedingungen dafür waren beim Rennwochenende am Wolfgangsee definitiv gegeben. Pfeilschnelle Radstrecke, Laufstrecke mit fantastischem Panorama und einer perfekten Atmosphäre.

Zu meinem Leidwesen durfte ich in der 2. Welle starten, was nicht perfekt war, womit ich aber leben musste, denn die starken Schwimmer, die mich ziehen sollten, starteten alle in der 1. Welle. Zunächst fand sich aber doch eine Gruppe mit einem guten Tempo, das war aber nur ein kurzes Vergnügen, denn schon bei der 1. Boje zersplitterte die Gruppe und durch die vielen Überholmanöver hat sie auch nicht mehr zusammengefunden. Also war ich jetzt auf mich alleine gestellt und musste mein eigenes Tempo schwimmen. Als 3. (der Welle) aus dem Wasser, ging es dann im Schweinsgalopp auf die Radstrecke. Ich habe schnell einen Rhythmus gefunden und konnte auch von Anfang bis Ende richtig Druck machen, was durch die vielen Autofahrer (die Strecke war nicht gesperrt) nicht immer einfach war. Aber hierbei gleich mal ein Kompliment an den Veranstalter zur Auswahl der Strecke – sie haben echt nicht zu viel versprochen. Die Strecke war von Anfang bis Ende einfach nur schnell und jeder Athlet kam in den Genuss eines Temporausches. Am Ende der 40km Hochgeschwindigkeitsfahren ging es durch einen Kanal, gesäumt von lauter Triathlonbegeisterten, die das Adrenalin in einem rasant ansteigen ließen, zurück zur Wechselzone zu T2. Jetzt warten nur noch die letzten 10km per pedes auf mich und die Sonne brannte auch schon herunter. Es war angerichtet für einen flotten Lauf. Anfangs waren die Beine schwer wie Blei, aber mit der Zeit bekam ich meinen Rhythmus und bin ein solides Tempo gelaufen.

Im Ziel konnte ich mich über den dritten Altersklassen Sieg in Folge freuen und somit auch mit gutem und reinem Gewissen in die Saisonpause starten! 🙂

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